Bild: Tobias Rehbein, Pixabay

„Energieerzeugung,“ sprach der Kanzler, „ist ein wichtiger Wirtschaftszweig. Deshalb darf er nicht subventioniert sein“. Darf man also nur für unwichtige Dinge Geld ausgeben?


Da können sich die vielen Haushalte freuen, die eine Solaranlage auf dem Dach oder auf dem Balkon installiert haben: Sie sind dem Kanzler „wichtig“! Deshalb muss er ihnen die Förderung streichen. Denn das wäre ja eine Subvention. So zeigt der Olaf eben seine Wertschätzung. Und die ist doch viel mehr wert als schnöder Mammon.


An der deutsche Solarbranche stören Scholz sowieso die vielen „kleinen Handwerksbuden“, die nicht in industriellem Ausmaß produzieren können. Das habe China „brutal ausgenutzt“ und eine weltweit führende Solarindustrie aufgebaut. Ganz ohne Subventionen?

Gleichzeitig fördert die Regierung grünen Wasserstoff gern mit dreistelligen Millionensummen. Denn der ist ineffizient (verliert 80% seiner Energie in der Produktion), selten und sauteuer – kann also in nächster Zeit gar nicht „wichtig“ werden.

Das ist aber alles noch nichts gegen die „neue Deutschland-Geschwindigkeit“ (Scholz), mit der zurzeit Gas und Geld verflüssigt, Chlor ins Meer gekippt und LNG-Terminals vor Touristennasen gesetzt werden. Dass Flüssiggas auch fossil und nicht nachhaltig ist, stört dabei niemanden. Auch nicht einen der Hauptlieferanten: Vladimir Putin.

Russland konnte seinen Export an Flüssiggas zuletzt um fast 40% steigern. Ein Großkunde ist die EU. Gegen russisches Gas gibt es Sanktionen – gegen Flüssiggas nicht! Das ist gut für die russische Kriegskasse. Aber für den Kanzler wohl nicht „wichtig“ genug.


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