Bild: Artem Apukhtin, Pixabay

Putin will die Ukraine angeblich „entnazifizieren“. Deshalb kämpft er gegen den jüdischen Präsidenten Selenskij, denn Juden sind laut Außenminister Lawrow die größten Antisemiten. Janeeisklar. Aber hoffentlich erzählt ihm keiner, dass es in Deutschland eine AfD gibt. Sonst „besucht“ er uns als nächstes.

Außerdem will er die Ukraine „entmilitarisieren“. Das ginge bei uns natürlich nicht. Wir haben ja schon die Bundeswehr. Entmilitarisierter geht es nicht. Spätestens seit Ulla von der Leyen da ihre Kinderbetreuung eingeführt hat.
Seitdem geht ein deutscher Soldat im Einsatz tapfer voran und ruft dem Feind entgegen: „Ihr könnt mich nicht erschießen. Ich habe Mutterschutz!“ Kitas statt Kanonen – das war damals, unter der linken Pazifistin Angela Merkel.

Olaf Scholz denkt da deutlich konservativer. 100 Milliarden gibt es für die Armee und dazu noch Waffenlieferungen an die Ukraine – mitten ins Kriegsgebiet. Frieden schaffen mit unseren Waffen.

Also mit den Waffen einer Frau. Christine Lambrecht ist ja schon die dritte Verteidigungsministerin in Folge. Und das ist gut so. Denn „Frauen leiden im Krieg besonders.“ – meinen die Frauen. Ja, der Mann hat´s leicht: Er geht an die Front, wird erschossen – fertig! Die Frau muss hinterher wieder die Sauerei aufräumen.

Frieden schaffen mit was nochmal?

Aber ich fürchte, Putin glaubt uns unsere Entmilitarisierung einfach nicht. Der Rest der Welt ja leider auch nicht. Seit Wochen fordern alle, wir sollen der Ukraine mehr Waffen liefern. Mehr Waffen, moderne Waffen, schwere Waffen, noch schwerere Waffen, Hauptsache Waffen Waffen Waffen!

Und die Regierung muss immer wieder sagen: Sorry, wir würden gerne, aber wir haben nichts mehr. Die Waffen, die die Bundeswehr noch hat, braucht sie dringend selber. Schon um die Kita-Kinder in Schach zu halten.

Aber jetzt stellt sich heraus: Deutschland hat vielleicht keine verfügbaren schweren Waffen. Aber Krauss-Maffei Wegmann hat sie!

Mindestens 40 Gepard-Panzer stehen bei der Rüstungsfirma in München auf dem Hof herum. Die kommen zwar von der Bundeswehr, das heißt man wird sie erst instand setzen müssen. Aber dann kanns los gehen!

Und das ist noch lange nicht alles!

Krauss-Maffei Wegmann (KMW) stellt zufällig auch den Leopard-Kampfpanzer und den Schützenpanzer Marder her. Davon stehen offenbar auch einige Dutzend ungenutzt herum. Zum Beispiel in Düsseldorf.

Der Düsseldorfer Konzern Rheinmetall würde gern 88 „Leos“ in die Ukraine schicken. Das sind nicht nur doppelt so viele wie bei KMW. Der Leopard ist auch doppelt so groß und schießt vier Mal so große Geschosse in die Landschaft.

Und wenn man schon dabei ist, würde Rheinmetall auch gern noch Hundert Schützenpanzer hinterherschicken. Natürlich nur, wenn die Regierung es freundlicherweise erlaubt. Man ist da aber sehr zuversichtlich. Man kennt sich schließlich. Und sollte es bei Politikern doch noch Fragen geben, schickt man in Düsseldorf gern mal ein paar Panzer persönlich vorbei. Berlin liegt ja fast auf dem Weg.

Jetzt muss die Regierung schnell handeln!

Als erstes sollten sofort Verhandlungen aufgenommen werden für einen Nicht-Angriffs-Pakt zwischen Deutschland, KMW und Rheinmetall. Dabei sind auch alle Territorialfragen zu klären: Wo endet das deutsche Staatsgebiet und wo beginnt das Firmengelände?

Ein Waffenstillstand sollte kurzfristig erreichbar sein. Auf allzu dreiste Provokationen wie „staatliches Gewaltmonopol“ oder „Rüstungskontrolle“ sollte Deutschland angesichts der ungleichen Waffenstärke besser verzichten.

Immerhin müsste jetzt auch Querdenkern und Reichsbürgern endlich klar werden, dass Deutschland eben keine GmbH ist. Die hätte Rheinmetall längst geschluckt.     


2 Kommentare

Im Grunewald : Die Blog-Partei · 20. August 2022 um 18:13

[…] liegt ne Knarre rum, rechts liegt ne Knarre rum, überall ne Menge Munition.Der Boden ist voll Bomben und Granaten, Granaten, Granaten.Der Boden ist voll Bomben und Granaten,Granaten findst du hier.Der […]

Putin und der Papst : Die Blog-Partei · 12. Mai 2022 um 15:30

[…] Schuld der NATO liegt vor allem darin, dass sie sich über die Jahre erweitert hat. Sie sollte sich ein Beispiel an […]

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