Bild: Moinzon, Pixabay
Kennen Sie den Michi? Der Michi ist ein deutscher Junge aus Waldshut. Sagen wir mal, ein sehr deutscher Junge.
Gestern war er noch ein kleiner Bub, hat mit den anderen Kindern gespielt. Sein Lieblingsspiel: „Wer fürchtet sich vorm Schwarzen Mann?“. Und in seinem Jugendzimmer die Pinup-Poster vom Adolf neben den Sachen aus dem AfD-Fanshop.
Und heute steht er da, der Michi, als junger Mann. Er hat all die Prüfungen bestanden, die ein Mannsbild zu bestehen hat – also Hauptschulabschluss und Waffenschein.
Und dann steht ihm eines Tages ein echter Asylbewerber gegenüber – und ist gar nicht schwarz!
So ein Tunesier, kaum dunkler als er selbst, wenn er auf Malle war. Da war der Michi einfach überfordert. Aber der Michi hat eiskalt reagiert, einfach seine Waffe gezogen und mit einem Kopfschuss das Problem aus der Welt geschafft.
Ein sehr deutscher Richter
Wie gesagt, kein Rassismus, er war einfach nur überfordert. Das hat das Landgericht Waldshut zum Glück auch erkannt. Gott ja, dass er danach noch die Leiche zerhackt und die Teile in den Rhein geworfen hat, war nicht schön.
Aber das war selbstverständlich keine Leichenschändung, sondern nur – wie hat´s der Richter gesagt? „Der nüchterne Blick eines ausgebildeten Jägers.“ Nur dass es jetzt keine Wildsau war, sondern ein Tunesier – aber der Michi war ja eh schon überfordert!
Das Urteil war dann auch human. Er hat den Mann ja nicht in seiner Eigenschaft als Nazi erschossen, sondern rein privat. Und dazu wird er nach den sechs Jahren und ein paar Monaten auch wieder reichlich Gelegenheit haben.
Waidmanns Dings, äh Heil!
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